Faltbehälter für den Kriechkeller

Faltbehälter von 1 bis 50 m³ für den Einbau im Kriechkeller. Sie machen aus ungenutztem Raum einen Regenwasserspeicher – ohne Nutzfläche zu belegen, ohne Erdarbeiten und ohne erdverlegten Betontank.

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Warum der Behälter unter den Fußboden gehört

Der Kriechkeller ist ein bereits vorhandenes Volumen – lichtgeschützt, frostfrei und thermisch stabil. Ein Faltbehälter an dieser Stelle schafft Speicherkapazität, ohne Garten oder Garage zu opfern, und ohne den Aushub, den eine Betonzisterne erfordert.

  • Raumgewinn: ein sonst ungenutztes Volumen wird verwertet.
  • Ohne Erdarbeiten: Der Behälter wird gefaltet eingebracht und nimmt beim Befüllen seine Form an.
  • An den Raum angepasst: schmale, flache Ausführungen oder Sonderanfertigung nach Ihren tatsächlichen Maßen.
  • Geschützt: kein Lichteinfall, kein Frost, keine direkte Bewitterung.

Typische Anwendungen

  • Regenwassernutzung aus der Dachentwässerung
  • Reserve für die automatische Gartenbewässerung
  • Häusliche Brauchwassernutzung: WC-Spülung, Waschmaschine, Außenreinigung
  • Temporärer Rückhalt auf Grundstücken mit begrenzter Vorflut

Technische Daten

Merkmal Angabe
Material PVC-beschichtetes armiertes Polyestergewebe, hochfest
Stärke 0,85 mm bis 1,5 mm je nach Volumen
Ausrüstung UV-beständig; geschlossene, lichtundurchlässige Membran
Volumen 1.000 bis 50.000 Liter
Anschlüsse Überlauf, Be- und Entlüftung, raumgerechte Armaturen
Garantie 5 Jahre Herstellergarantie

Ist das gespeicherte Wasser für den menschlichen Gebrauch bestimmt, müssen Membran und Anschlüsse den Mindesthygieneanforderungen der Richtlinie (EU) 2020/2184 für Materialien im Kontakt mit Trinkwasser entsprechen. Bitte vor der Bestellung bestätigen lassen. Für die Brauchwassernutzung im Gebäude ist DIN 1989-100 der fachliche Bezugsrahmen.

Einbau Schritt für Schritt

  1. Raum aufmessen: nutzbare Maße, lichte Höhe, Einstiegsöffnung und Belüftung.
  2. Untergrund vorbereiten: abziehen, Bauschutt und scharfkantige Teile entfernen, Geotextil auslegen.
  3. Behälter einbringen: gefaltet durch die Öffnung führen und vor Ort ausbreiten.
  4. Anschließen: Zulauf aus der Dachrinne, Überlauf zur Entwässerung, Entnahmestelle.
  5. Prüfen: Dichtheit der Verbindungen und dauerhafte Zugänglichkeit für die Wartung.

Entscheidend ist die Einstiegsöffnung: Sie muss den gefalteten Behälter aufnehmen und später den Zugang zu den Armaturen erlauben. Teilen Sie uns diese Maße vor der Modellwahl mit.

Wartung

  • Jährliche Sichtprüfung von Armaturen und Überlauf
  • Gelegentliche Spülung, falls der Vorfilter Sedimente durchgelassen hat
  • Belüftung des Kriechkellers wie ursprünglich geplant beibehalten

Häufige Fragen

Welche lichte Höhe wird im Kriechkeller benötigt?

Flache Ausführungen arbeiten ab etwa 80 cm nutzbarer Höhe. Entscheidend ist jedoch nicht die Höhe allein, sondern das Zusammenspiel aus Höhe, Aufstellfläche und Größe der Einstiegsöffnung. Nennen Sie uns alle drei Maße – wir bestätigen die passende Ausführung oder kalkulieren eine Sonderanfertigung.

Wie wird der Überlauf geführt?

Der Überlauf wird an die vorhandene Entwässerung oder an eine Sickeranlage angeschlossen. Er ist auf den Zulaufvolumenstrom auszulegen: Bei Starkregen muss das überschüssige Wasser abfließen können, ohne sich im Kriechkeller zu sammeln.

Entsteht Kondenswasser?

Der Behälter ist dicht und gibt keine Feuchtigkeit an den Raum ab. Kondensation hängt von der Belüftung des Kriechkellers ab, die im ursprünglich geplanten Umfang erhalten bleiben sollte.

Lässt sich der Behälter später wieder entfernen?

Ja. Entleert und gefaltet gelangt er durch dieselbe Öffnung wieder heraus, durch die er eingebracht wurde. Das ist einer der praktischen Unterschiede zu einer erdverlegten Betonzisterne.

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