Oberflächenpumpe

Oberflächenpumpen für Faltbehälter, Brunnen und Bewässerung: 3 bis 25 m³/h, bis 8 bar und 50 m Förderhöhe. Selbstansaugende, mehrstufige und automatische Ausführungen mit Druckschalter, für sauberes oder leicht belastetes Wasser.

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Die Grenze, die man vor der Auswahl kennen sollte

Eine Oberflächenpumpe saugt das Wasser an – sie drückt es nicht von unten herauf. Die Saughöhe ist durch den Luftdruck begrenzt: in der Praxis etwa 8 Meter, in Höhenlagen oder bei langer Saugleitung entsprechend weniger. Liegt der Wasserspiegel tiefer, hilft keine stärkere Oberflächenpumpe, sondern nur eine Tauchpumpe.

Jenseits dieser physikalischen Grenze entscheidet die Gesamtförderhöhe über das tatsächliche Ergebnis: geodätische Höhe, gewünschter Druck an der Entnahmestelle, Leitungslänge, Bögen und Nennweiten. Eine Förderstromangabe ohne diese Werte sagt nichts aus.

Drei Bauarten, drei Einsatzfälle

  • Selbstansaugende Kreiselpumpen: saugen auch dann an, wenn die Saugleitung nicht vollständig gefüllt ist. Die übliche Wahl für Brunnen und Faltbehälter.
  • Mehrstufige Pumpen: hoher Druck bei gleichbleibendem Förderstrom. Geeignet für weitläufige Beregnungsnetze oder mehrere Regner gleichzeitig.
  • Automatikpumpen: mit integriertem Druckschalter, der bedarfsabhängig ein- und ausschaltet. Praktisch für die WC-Versorgung oder ein Hauswasserwerk.

Technische Daten

Merkmal Wert
Förderstrom 3 bis 25 m³/h je nach Ausführung
Maximaldruck bis 8 bar
Leistung 0,8 bis 2,2 kW
Förderhöhe bis 50 m
Saughöhe bis 8 m
Medientemperatur 0 °C bis 35 °C

Typische Anwendungen

  • Faltbehälter: Befüllen, Entleeren und Umpumpen zwischen Behältern. Passende Faltbehälter ansehen.
  • Brunnen: Entnahme bis etwa 8 m Wassertiefe.
  • Bewässerung: Versorgung von Regnern, Tropfleitungen oder Beregnungsautomaten, ausgelegt auf den tatsächlich benötigten Förderstrom und Druck.

Installation: vier Punkte, die Störungen vermeiden

  • Die Pumpe trocken und geschützt aufstellen, möglichst nahe am Wasserspiegel.
  • Die Saugleitung muss luftdicht sein und leicht zur Pumpe ansteigen – ohne Hochpunkt, an dem sich Luft sammelt.
  • Am Ende der Saugleitung ein Fußventil mit Saugkorb einbauen: Ohne dieses verliert die Pumpe bei jedem Stillstand ihre Ansaugfüllung.
  • Vor und hinter der Pumpe Verschraubungen vorsehen, damit sie ohne Eingriff in die Leitung ausgebaut werden kann.

Wartung und Störungssuche

  • Verbindungen regelmäßig auf Dichtheit prüfen und den Saugkorb reinigen.
  • Pumpe saugt nicht an: fast immer Lufteintritt auf der Saugseite. Dichtungen, Verschraubungen und die Füllung des Pumpengehäuses prüfen.
  • Pumpe schaltet ständig ein und aus: Druckschalter und Vordruck des Membrandruckbehälters kontrollieren.
  • Zu geringer Förderstrom: zuerst Fußventil, Saugkorb und Leitungsnennweite prüfen, bevor die Pumpe in Frage gestellt wird.

Empfohlenes Zubehör

  • Komplettes Sauggarnitur-Set: Saugkorb, Fußventil und Schlauch
  • Druckschalter für den Automatikbetrieb
  • Vorfilter zum Schutz der Pumpe vor Verunreinigungen
  • Verschraubungen und Adapter zur Anpassung an die Installation

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