Wasseraufbereitung

Filtration, Umkehrosmose und Entsalzung – ausgelegt auf Basis einer Untersuchung. Flocea geht vom Rohwasser, von der erzeugten Wassermenge, von der geforderten Qualität und von der verfügbaren Energie aus. Dieser Schritt verhindert, dass eine Anlage allein nach ihrer Nennleistung ausgewählt wird.

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Drei Anwendungen, drei unterschiedliche Auslegungen

  • Meerwasserentsalzung (SWRO): Hochdruck-Umkehrosmose, Vorbehandlung, Soleableitung und Remineralisierung – festgelegt nach Wasseranalyse und täglicher Erzeugungsmenge.
  • Brackwasseraufbereitung (BWRO): Die geringere Salinität erlaubt einen anderen Betriebsdruck, doch das Wasser muss vor der Membranauswahl analysiert werden.
  • Bordbetrieb und abgelegene Standorte: Platzbedarf, Versorgung 12/24/230 V, Energieverbrauch, Geräusch und Wartung werden zu den maßgeblichen Kriterien.

Angaben für die Auslegung einer Umkehrosmoseanlage

Angabe Erwarteter Detailgrad
Rohwasser Herkunft, Salinität oder Leitfähigkeit, Temperatur, Trübung und vorliegende Analysen
Erzeugte Wassermenge In Litern pro Stunde oder Kubikmetern pro Tag, unter realen Betriebsbedingungen
Geforderte Qualität Vorgesehene Nutzung des erzeugten Wassers und daraus folgender Aufbereitungsgrad
Verfügbare Energie Netz, Generator, 12/24 V an Bord oder Solar
Aufstellung Platz, Zugang, Umgebungstemperatur und Geräuschanforderungen

Ohne diese Werte ist eine Leistungsangabe wertlos: Dieselbe Anlage erzeugt aus Meerwasser mit 35 g/L nicht dieselbe Menge wie aus Brackwasser mit 3 g/L.

Warum die Wasseranalyse am Anfang steht

Membranauswahl, Betriebsdruck, Vorbehandlung und Ausbeute ergeben sich aus der Zusammensetzung des Rohwassers. Eine ohne Analyse ausgewählte Anlage bleibt hinter der Leistung zurück, verblockt frühzeitig oder erzeugt Wasser, das nicht zur vorgesehenen Nutzung passt. Senden Sie uns Ihre Analyse – oder wir nennen Ihnen die zu messenden Parameter.

Häufige Fragen

Ist das erzeugte Wasser trinkbar?

Das hängt vom Rohwasser, von der Aufbereitung und von der vorgesehenen Remineralisierung ab. Für den menschlichen Gebrauch müssen die Kontaktwerkstoffe den Mindesthygieneanforderungen der Richtlinie (EU) 2020/2184 entsprechen; die Nutzung ist nach den örtlich geltenden Vorgaben zu bestätigen.

Welche Wartung erfordert eine Umkehrosmoseanlage?

Regelmäßiger Wechsel der Vorfilter, chemische Membranreinigung je nach Verblockung sowie Überwachung der Betriebsdrücke. Die Häufigkeit folgt unmittelbar aus Rohwasserqualität und Vorbehandlung.

Wohin mit der Sole?

Die Ableitung ist von Anfang an mitzuplanen: Menge, Salzgehalt und Einleitstelle unterliegen den am Standort geltenden Vorgaben. Diese Frage gehört vor die Bestellung, nicht danach.

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